Problemstellung

Bei praktisch allen Diabetikern ist der so genannte "Langzeit-Zucker" (HbA1c) erhöht. Während Gesunde einen HbA1c von etwa 4,5 bis 5,8% aufweisen, liegt er bei gut therapierten und disziplinierten Diabetikern zumeist über 6,5%, bei schlecht eingestellten oder nachlässigen Patienten sogar noch weit darüber. Wissenschaftliche Untersuchungen haben einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem erhöhten HbA1c und dem Risiko diabetischer Folgeschäden gezeigt.

Bisher wurde kein objektiv nachvollziehbarer Algorithmus für die Aufteilung der Dosierung von Verzögerungsinsulin und kurz wirksamem Insulin vorgestellt. Sie musste bis jetzt aufgrund allgemeiner Erfahrungen und durch Probieren herausgefunden werden. Diese unbefriedigende Situation führte einerseits zu ungünstigen HbA1c-Werten und andererseits zu mehr oder weniger häufigen Hypoglykämien.

Durch die Funktionelle Insulin-Therapie (FIT) ist es gelungen, den HbA1c bei Diabetikern von früher zumeist mehr als 7,8% oft auf unter 7,0% zu senken. Noch bessere Werte sind bisher die Ausnahme. Physiologische (gesunde) Werte werden von Diabetikern zurzeit praktisch nie erreicht. Mit IDOL ist das nun möglich.